Familienbetrieb in Lima

In einem sympathischen Familienbetrieb in Lima, Peru´s Hauptstadt, entsteht Mama Ocllo Babykleidung. Mariella, Inhaberin unserer Produktionsstätte, ist für die Konfektion unserer Kleidungsstücke zuständig. Sie kauft unsere feinen Pima-Stoffe bei GOTS-zertifizierten Lieferanten ein und zaubert daraus hochwertige Wickelbodies und Strampler.

Mariella also ist verantwortlich für einen Großteil unserer Produktionskette, nämlich für die Weiterverarbeitung des Rohmaterials bis hin zum Versand unserer Babykleidung nach Deutschland.

Was aber genau bedeutet Produktionskette?

Produktionskette meint nichts anderes als den Entstehungsprozess eines Produktes. Jedes Produkt durchläuft verschiedene Zyklen, bis es dem Endverbraucher zum Konsum angeboten werden kann.

Die textile Produktionskette beginnt beim Baumwollanbau. Monate nach der Aussaat werden die flauschigen Baumballen von Hand geerntet. Entkernungsmaschinen trennen die Fasern von Samen, Blättern und kleinen Ästen. Die Naturfasern können nun zu Garn gesponnen und verwebt werden. Je nach Stärke von Garn und Webtechnik entstehen gröbere oder feinere Stoffe.

In einen weiteren Schritt werden die Stoffe in großen industriellen Waschmaschinen gefärbt, getrocknet und gebügelt. Und nun geht es für die fertigen Stoffe in die Konfektion. Es wird geschnitten, bedruckt, bestickt, genäht und etikettiert. Et voilà, einige Wochen später machen sich die produzierten Textilien auf den Weg in ihr Zielland.

Ihr seid neugierig geworden und wollt erfahren, wie die Produktionskette bei Mama Ocllo Babymode aussieht? Dann lest weiter.

Produktionsland ist Peru

Unsere Pima Baumwolle stammt aus Peru, aber auch unsere fertigen Wickelbodys, Strampler und Kleidchen kommen aus Peru. Wir könnten also mit gutem Gewissen ein Made in Peru auf unsere Etiketten drucken.

Ihr wisst sicherlich, dass Made in Peru noch lange nichts darüber aussagt, welche Phasen der textilen Produktionskette tatsächlich in Peru situiert sind. Es würde genügen, dass dem in Indien gefertigten Kleid in einem letzten Schritt ein einziger Knopf in Peru angenäht wird, und schon wäre das Made in Peru gerechtfertigt. Das famose Made in ist also schon lange kein vertrauenswürdiges Gütesiegel mehr.

Warum unser Made in Peru auch wirklich das meint, was es sagt

Unsere Baumwolle wächst in Peru und wird von peruanischen Baumwollbauern geerntet. Es sind inländische Produktionsstätten, die unsere Baumwolle verweben, färben und bedrucken. Und es ist eine peruanische Familie, die die verschiedenen Produktionszyklen koordiniert und kontrolliert.

Mariella, Mutter von zwei Mädels, führt den Familienbetrieb, der sich seit vielen Jahren auf die Herstellung hochwertiger Pima Babymode in Bio Qualität spezialisiert hat. Sie ist stolze Besitzerin einer kleinen Schneiderei, in der aktuell 12 Frauen aus feinen Interlock Stoffen Bodys und Strampler für Mama Ocllo nähen.

Geschnitten und genäht wird direkt unter Mariellas Obhut. Gefärbt, bedruckt und bestickt werden unsere Pima Stoffe von vertrauenswürdigen Kooperationspartnern, die über die notwendigen Standards (z.B. OEKO TEX 100) verfügen und die gewünschte Qualität liefern.

Wie in den meisten textilen Produktionsketten, sind also auch bei Mama Ocllo verschiedene Lieferanten involviert. Mit dem Unterschied, dass unsere Partner ihren Sitz allesamt in Peru haben. Warum uns das so wichtig ist? Ganz einfach, nur wenn der Großteil der Arbeitsleistung in Peru erbracht wird, profitiert das Land nachhaltig.

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