Hautfreundliche farbenfrohe Kleidung für Babys mit Dermatitis

Die Zahl von Babys mit Dermatitis oder ähnlich unangenehmen Hautirritationen ist groß. 10%-15% aller Babys leiden v.a. in den ersten Lebensmonate an juckenden Hautausschlägen, die einer besonders schonenden Behandlung bedürfen. Die richtige Kleidung beruhigt die sensible Haut und erhöht damit Babys Wohlbefinden.

Babys mit Dermatitis

Dermatitis oder auch Neurodermitis hat verschiedene Ursachen. Manchmal kann z.B. ein Zuviel an Hygiene Auslöser für die atopische Ekzembildung sein. Reinigt man die ohnehin empfindliche Babyhaut häufig, wird der natürliche Hautschutz beeinträchtigt. Dies hat das schnellere Eindringen von Keimen zur Folge, welche wiederum zu Entzündungen führen können. Daher empfiehlt es sich, Babys während der ersten Lebensmonate max. 2-3 Mal die Woche zu baden, dabei auf eine angenehme Wassertemperatur zu achten und ausschließlich hautschonende Seifen zu nutzen. Nach dem Baden den kleinen Körper vorsichtig abtupfen, um Reibung weitestgehend zu vermeiden.

Und natürlich spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Babys, die von Geburt an erste Anzeichen einer Dermatitis erkennen lassen, sollten – so raten Kinderärzte und Hebammen – so lange wie möglich gestillt werden. Muttermilch stärkt das Immunsystem und damit auch die Entwicklung von Babys sensibelstem Organ, seiner Haut. Bei der anschließenden Beikost empfiehlt es sich, neue Lebensmittel Schritt für Schritt einzuführen, um allergische Reaktionen schnell dem entsprechenden Nahrungsmittel zuordnen zu können.

Wichtig zu wissen, Dermatitis muss nicht genetisch bedingt sein. Dies KANN, MUSS aber nicht der Fall sein. Die Haut jedes Babys entwickelt seine natürlichen Abwehrstoffe erst im Laufe der ersten Monate vollständig. Während dieser Zeit liegt der schonende Umgang mit Babys Haut in den Händen der Eltern. Überlegtes Waschverhalten, gesunde Ernährung und atmungsaktive schadstofffreie Kleidung, das sind drei Faktoren, die die fürsorglichen Eltern zur Entwicklung eines gesunden Hautbildes beitragen können.

Im Folgenden wollen wir uns empfohlene Kleidung und damit verbundene Materialien ansehen, die sich besonders gut für Babys mit Neurodermitis eignen.

Hautfreundliche Kleidung für Babys mit Dermatitis

Kleidung heilt Babys nicht von Dermatitis, aber sie trägt einen entscheidenden Teil zum Wohlbefinden unserer Kleinsten bei.

Die richtige Kleidung für Babys mit Dermatitis

Auf dem Haut- und Allergie-Portal jucknix findet ihr einen schönen Leitfaden für den Kleidungskauf bei Neurodermitis Babys. Demnach sollte man beim Kauf von Babykleidung u.a. auf folgende Kriterien achten:

  • Verzicht auf Kleidung, die einer chemischen Reinigung bedarf
  • Bevorzugt helle Kleidung, um ein Zuviel an Farbstoffen zu vermeiden
  • Verzicht auf „knitterfreie“ Kleidung, da chemisch behandelt
  • Billige Kleidung vermeiden, da hier weniger auf die Schadstofffreiheit der Materialien geachtet wird
  • Kleidung vor der ersten Nutzung waschen
  • Nickelfreie Druckknöpfe
  • Keine Reisverschlüsse
  • Bevorzugt zertifizierte (Bio, OEKO-TEX®) Kleidung

Empfohlene Materialien für Dermatitis Kleidung

Cellulose „Lyocell“

Bei Lyocell handelt es sich um eine mit Zink angereicherte Faser, die der Regeneration juckender Babyhaut dienen soll. Lyocell nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf und sorgt so für ein trockenes angenehmes Tragegefühl sowie Schlafklima.

Tierische Seide

Tierische Seide sorgt dank ihrem Eiweißaufbau für eine sehr gute Hautverträglichkeit. Sie kann bis zu 30% Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dennoch trocken an auf Babys Haut. Zudem kühlt Seide den kleinen Körper und lindert dadurch den Juckreiz.

Silberfäden

Versilberte, leicht desinfizierende Textilien kühlen die sensible Babyhaut und fördern die Heilung von Neurodermitis erkrankter Haut. Denn Silber hat eine antibakterielle Wirkung, d.h. die Anzahl an Bakterien an den empfindlichen Stellen wird reduziert.

Bio Baumwolle

Schnell gereizte Haut von Babys mit Dermatitis reagiert auf synthetische Stoffe mit einem unangenehmen Juckreiz. Bio Baumwolle ist frei schon Schadstoffen und verfügt über eine besonders gute natürliche Atmungsaktivität.

Mama Ocllo empfiehlt peruanische Bio Baumwolle

Bio Pima Baumwolle | die vegane Alternative zu tierischer Seide

Bio-zertifizierte Pima Baumwolle ist mit ägyptischer Giza Baumwolle der Ferrari unter den Baumwollarten. Extra lange Fasern, haptisch und thermisch tierischer Seide sehr ähnlich und eine besonders gute Aufnahme von Feuchtigkeit. Vorteil gegenüber tierischer Seide: Pima Baumwolle („vegane Seide“) kann in der Maschine gewaschen werden. Anders bei Seide, für die eine chemische Reinigung empfohlen wird.

Bio Native Baumwolle

Babys bringen so viel Lebensfreude mit auf die Welt. Unsere Umgebung erscheint uns plötzlich bunter, farbenfroher und fröhlicher. Schade also wenn man Babys mit Neurodermitis in farblose beige oder weiße Kleidung packen muss, oder?

Wir haben eine Lösung gefunden um gerade Babys mit extra-sensibler Haut gesunde Babykleidung in farbenfrohen Designs zu schenken. Die Verwebung von Bio Pima Baumwolle und natürlich farbig gewachsener Baumwolle („native Baumwolle“) macht es möglich. Absoluter Verzicht auf synthetische Farbstoffe und chemische Ausrüstungen und doch so schön bunt und weich.

Wir lieben die Verbindung von Pima und nativer Baumwolle. Und nicht nur wir, auch Hebammen empfehlen Pima Baumwolle gerne für Babys mit Neurodermitis.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht