Kurse für Babys: unsere Erfahrung in der EKP Krabbelgruppe

Kurse für Babys gibt es viele: Babymassage, Babyschwimmen, PEKiP usw. Wir haben uns aus zeitlichen und räumlichen Gründen für eine klassische EKP Krabbelgruppe entschieden. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

Sind Kurse für Babys Entwicklung notwendig?

Nein, der Meinung bin ich persönlich nicht. Kurse von Hebammen, kirchlichen und staatlichen Einrichtungen sind sicherlich förderlich für Babys Entwicklung, jedoch kein MUSS.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass unsere Teilnahme an der EKP Krabbelgruppe in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung darstellte. Miguelito, Nesthäkchen der Krabbelgruppe, machte große Entwicklungssprünge, indem er versuchte, seinen 2-jährigen Spielkameraden und -kameradinnen nachzueifern. Und ich selbst lernte nicht nur Lieder, Spiele und Bastelideen für Babys kennen sondern hatte auch die Möglichkeit, mich mit anderen Mamas auszutauschen.

Nochmal, ich bin nicht der Meinung, dass die Teilnahme an Babykursen für Babys Entwicklung notwendig ist, eine Bereicherung stellt diese jedoch zweifellos dar; zumindest solange Baby und Mama sich entspannt auf die wöchentlichen Treffen einlassen können, ohne sich dadurch in Stresssituationen zu bringen. Sprich, hier sollte die Uhrzeit und auch die Fahrzeit zum Kursort gut abgewogen werden, denn jede Mama weiß, was es bedeutet, mit einem müden und/oder quängeligen Baby etwas unternehmen zu wollen.

Was bedeutet EKP?

EKP® steht für Eltern-Kind-Programm und meint regelmäßige konfessionsübergreifende Gruppentreffen, die das gemeinsame Spiel von Eltern und Kindern bzw. Babys fördern. In der EKP Krabbelgruppe – für Babys und Kinder von ca. 8 Monaten bis 3 Jahren – wird gesungen, getanzt, gebastelt, gespielt und gemeinsam gegessen.

Qualifizierte EKP Gruppenleiterinnen, die vom Münchner Bildungswerk fortgebildet und geschult werden, bauen eigenverantwortlich ein Kursprogramm auf und passen die Aktivitäten der Anzahl der Kursteilnehmer und dem Alter der Babys bzw. Kleinkinder an.

Wertvolle Anregungen und Ideen für den Alltag mit Baby

Da meine eigene Kindheit nun schon einige Zeit zurückliegt und es in dem „deutschen“ Teil unserer Familie aktuell nur Baby Miguelito gibt, sind Babylieder und Spiele in die hinterste Schublade meines Erinnerungsvermögens gerutscht.

Dank der EKP Krabbelgruppe „summ summ summt“ seit kurzem wieder ein kleines Bienchen fröhlich in meinem Kopf herum, murmle ich das Seifenblasenlied vor mich hin und bin ich kreativ geworden, was aufregendes Babyspielzeug angeht, das unser Haushalt hergibt.

Und da Miguelito, wie gesagt, das Nesthäkchen der Krabbelgruppe ist, lernte ich nicht nur Fingerfarben und Bastelanleitungen für die „Großen“ (ab 18 Monate) kennen, sondern zugleich sichere Alternativen für Babys unter einem Jahr. Ein großes Dankeschön an unsere engagierte und kreative Gruppenleiterin, die zu jeder Stunde neue Spielideen mitbringt.

Eine feste Krabbelgruppe über einen längeren Zeitraum

Schön an unserer Krabbelgruppe finde ich auch, dass wir einen Großteil der Babys und Mamas über einen längeren Zeitraum sehen werden und damit die Möglichkeit haben, an der Entwicklung unserer Kleinen gemeinsam teilzunehmen. Und wir haben Glück, denn Miguelitos Spielkameraden sind sehr lieb und auch all jene, die anfangs noch lernen mussten, dass man auf Kleinere achtzugeben hat, gehen mittlerweile sehr liebevoll mit unserem „Baby“ in der Gruppe um. Wirklich schön zu beobachten. So lernt Groß von Klein und viceversa!

Aktuell ist Sommerpause, doch am 22. September – Miguelitos 1. Geburtstag – geht’s weiter. Und wer weiß, vielleicht dann schon auf zwei Beinen. Wir sind gespannt.

 

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