Bio Pima Baumwolle

Pima Baumwolle hat im Laufe der Jahre viele Beinamen erhalten, die alle eines gemeinsam haben: sie versuchen den exquisiten und kostbaren Charakter einer Naturfaser in Worte zu fassen. Die einen sprechen vom „Juwel aus Piura (Joya Piurana)“, andere von der „Seide Südamerikas“, und wieder andere glauben in der Bezeichnung „vegane Seide“ ein adäquates Begriffspaar gefunden zu haben.

Doch was ist es, das die peruanische Pima Baumwolle so viel wertvoller werden lässt als die meisten anderen Baumwollarten auf dem Markt?

Nur ca. 1% der weltweit angebauten Bio Baumwolle entspricht den Eigenschaften von Pima. Ein sehr seltenes Material also, das man in den fruchtbaren Tälern der peruanischen Küstenregion Piura findet und einzig mit feinster äyptischer Giza Baumwolle – die übrigens ihren Ursprung in Peru hat, zu vergleichen ist.

Weich wie Seide, atmungsaktiv wie Seide und temperaturausgleichend wie Seide, Pima steht tierischer Seide in nichts nach und gilt daher als deren vegane Alternative.

Eigenschaften der kostbaren Pima Baumwollfaser

Gütesiegel Bio Pima Baumwolle
  • Haptik: kuschelig weich und samtig glatt, aufgrund des hohen Feinheitsgrades und einer Faserlänge von mehr als 35mm
  • Thermik: besonders temperaturausgleichend und atmungsaktiv aufgrund der isolierenden Wirkung der Pimafaser, die die Körperwärme im Winter speichert und bei Hitze im Sommer regulierend wirkt
  • Anti-Allergen: besonders gut für Babys mit Hauptproblemen, wie Neurodermitis, geeignet
  • Tragegefühl: weich wie Seide, extrem leicht und luftig
  • Optik: natürlich seidig schimmernder Glanz, der normalerweise nur durch Merzerisieren erreicht wird
  • Langlebigkeit: wesentlichwiderstandsfähiger als andere Baumwollarten

Ursprung von Pima Baumwolle

Pima Baumwolle stammt ursprünglich aus Peru. Gelangte einst über den Atlantik nach Ägpyten und von dort aus über die Vereinigten Staaten zurück nach Peru.

Als Pima-Indianer wurden übrigens verschiedene indigene Bevölkerungsstämme des heutigen Nordamerikas bezeichnet, die sich selbst „O´dham, Au-Authm oder O´ob“ nannten. Da sie von den Europäern zur Kultivierung der ägyptischen Extra Long Staple (ELS)-Baumwollart Mitafifi eingesetzt wurden, benannte man diese hochwertige Naturfaser nach ihnen.

Heute kennt man Perus vegane Seide unter mehreren Namen. In Ägypten kennt man sie als Giza, in den USA als Pima Cotton und in Peru schlichtweg als Pima Baumwolle.

Anbaugebiete

Peru zählt mit Australien und den USA zu den Hauptanbaugebieten von Pima Baumwolle (Gossypium barbadense), wobei Perus Täler und das äpgytische Nildelta die besten klimatischen Bedingungen und damit die hochwertigsten Fasern liefern. Nirgendwo anders auf der Welt findet man längere und wertvollere Baumwollfasern.

Peruanische Pima Baumwolle wird in den fruchtbaren von den Anden gespeisten Flusstälern der nördlichen Region Piura (Alto Piura, Medio Piura, Bajo Piura, San Lorenz, El Chira) kultiviert.

Handpflückung und Handlese

Peruanische Pima Baumwolle wird handgepflückt und handverlesen. Dadurch wird garantiert, dass nur reife Kapseln geerntet und weiterverarbeitet werden. Anders als bei der maschinellen Ernte schont Handernte die Luxusfasern und schützt sie vor Beschädigungen.

Mit modernen Entkörnungsmaschinen werden pro Tag 700-1500 kg an Baumwollkapseln geerntet, darunter unreife und beschädigte Kapseln. Mindestens 20 Arbeiter sind notwendig, um dieselbe Menge per Hand zu ernten.

Handernte schafft Arbeitsplätze und sichert die erstklassige Qualität von Bio Pima Baumwolle.

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