Rohstoff Baumwolle: was du wissen solltest

Baumwolle wird auf natürliche Weise aus der Baumwollpflanze, einem Malvengewächs,  gewonnen. Bio Textilien aus Baumwolle hinterlassen eine angenehm kühlende, weiche Wirkung auf der Haut. Daher ist Baumwolle auf der ganzen Welt eine beliebte Naturfaser, aus der Decken, Kleidung und noch vieles mehr hergestellt wird. Wir wollen euch ein wenig über die Geschichte und die Bedeutung von Baumwolle erzählen.

Eigenschaften der Naturfaser

Rohstoff Baumwolle Naturfaser

Baumwolle ist weich, strapazierfähig, atmungsaktiv und langlebig. Die Naturfaser kann bis zu 20% ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und fühlt sich dennoch trocken an.

Je länger die Baumwollfasern sind, desto feiner kann Garn gesponnen werden und desto wertvoller werden die daraus gewebten Stoffe. Technisch spricht man hier von der sog. „Stapellänge“, die je nach Baumwollart zwischen 15-50 mm betragen kann.

Mit einer Stapellänge von mehr als 35 mm ist die Faser der peruanischen Pima-Baumwolle (ELS-Faser = Extra Long Staple) eine der längsten und feinsten der Welt.

Pflanzenkunde

Rohstoff Baumwolle Blüte Gelb Peru (2)

Baumwolle gehört zur Familie der strauchartigen Malvengewächse. Acht Wochen nach der Aussaat erblüht das Baumwollfeld in voller Pracht. Die wunderschönen gelben Blüten wandeln sich langsam in Kapseln, die sich nach ca. 55 Tagen öffnen, um den weißen weichen Baumwollfasern Raum zu machen.

Anbau von Baumwolle

Rohstoff Baumwolle Anbau Peru

Angebaut wird sie in tropischen und subtropischen Gebieten innerhalb des sog. „Baumwollgürtels“, zwischen dem 43. nördlichen und 36. südlichen Breitengrad. Dazu zählen unter anderem Teile Südamerikas, wie Peru und Brasilien, Zentralamerikas, der Südwesten der USA, Afrika, Indien und Pakistan.

Geschichte der Baumwolle

Rohstoff Baumwolle Moderner Webstuhl Peru

Baumwolle blickt auf eine mindestens 5000-jährige Geschichte zurück. Peru spielte damals bereits eine wichtige Rolle, da die Inka, wie auch die Maya in Zentralamerika, die Naturfaser kultivierten. Von den einst verschiedenfarbigen Baumwollarten haben in Peru lediglich weiße, grüne und braune die Zeit überdauert.

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert gewann, mit der Erfindung des mechanischen Webstuhls, die Baumwolle schnell Einzug in den europäischen Textilmarkt. Und noch heute, trotz des hohen Aufkommens an Synthetikfasern, kann sie sich auf dem Markt behaupten.

Bedeutung von Baumwolle für die Textilindustrie

Rohstoff Baumwolle peruanische Textilindustrie (2)

Baumwolle ist die wichtigste pflanzliche Faser der Textilindustrie. Etwa 40% aller Textilien werden aus den flauschigen Naturfasern hergestellt. Naturbelassene Baumwolle ist besonders atmungsaktiv und kann Feuchtigkeit sehr gut aufnehmen. Daher ist sie vor allem bei hautempfindlichen Menschen und Babys beliebt.

Ökologischer Landbau

Anbau von Bio Baumwolle

Ökologischer Landbau ist gut für den Boden, für die Tierwelt und für Baby´s Haut. Doch was genau versteht man unter einem ökologischem Anbau von Baumwolle?

Konventioneller Anbau

Konventioneller Anbau von Baumwolle Pestizide

Mit der Entwicklung chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel ist entstanden, was wir heute als konventionellen Anbau kennen: schadstoffbelastete Bio Baumwolle.

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