3 Freunde, 3 Kulturen, 1 gemeinsame Vision & 1 Kleinkind

Die erste Begegnung

Im Jahr 2007 kreuzten sich unsere Wege erstmals.

MARTINA Sturainer de Cueto, heute deutsche Romanistin (LMU München), startete damals voller Begeisterung in ihr erstes Auslandssemester an der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP). Verliebt in die spanische Sprache, neugierig auf den lateinamerikanischen Kontinent, seine Geschichte und Gegenwart, musste sie nicht lange überlegen, als man ihr die Teilnahme an einem Austauschprogramm mit einer der renommiertesten Universitäten in Lima, Perus Hauptstadt, anbot. Ein bisschen Kolonialgeschichte, erste Worte in Quechua, Seminare zur lateinamerikanischen Literaturgeschichte und vor allem zahlreiche Reisen quer durch Peru verzauberten die junge Literaturwissenschaftlerin. Die Warmherzigkeit der Menschen, die einzigartige Vielfalt von Flora und Fauna und letztlich die Liebe zu einem ganz besonderen Mann . . .

GUSTAVO Cueto Alvildo, heute peruanischer Wirtschaftsingenieur (MBA & Eng., FH Rosenheim), steckte zur gleichen Zeit in den letzten Prüfungen für seinen Bachelor-Abschluss an der PUCP. Und wie das Leben manchmal so spielt, fand ein Großteil der Prüfungsvorbereitungen in der Nachbar-WG von Martina und ihrer damaligen Mitbewohnerin statt. Peruaner sind stolz auf ihr Land und nehmen sich gerne Zeit, um Neuankömmlingen die Schönheit des Andenstaates in allen Varianten zu präsentieren: die peruanische Küche, die Gastfreundschaft der Menschen und natürlich die unglaubliche Vielfalt der Geographie (Küste – Berge – Regenwald). Mit gemeinsamem Entdeckungstouren und Reisen nahm die Geschichte von Martina und Gustavo ihren Anfang, die heute glücklich verheiratet sind und deren ganzer Stolz ihr kleiner Miguelito ist, der im September 2013 das Licht der Welt erblickte . . .

TELMA Sousa De Brito, heute französisch-portugiesische Modedesignerin und Linguistin (Sorbonne Paris), machte sich ebenfalls im Jahr 2007 auf die lange Reise nach Peru. Auch ihr bot sich die einmalige Gelegenheit, ein Auslandssemester an der PUCP zu absolvieren. Neben Kursen zur lateinamerikanischen Kolonialgeschichte konzentrierte Telma sich auf Forschungen für ihre Masterarbeit über die sog. Tapadas Limeñas. So nannte man Frauen aus Lima, die bis ins 19. Jahrhundert einen ihnen charakteristischen Kleidungsstil der Verhüllung pflegten. Im Quechua-Sprachkurs begegneten sich die leidenschaftliche Surferin Telma und die reiselustige Martina zum ersten Mal. Und die Chemie stimmte auf Anhieb . . .

Dass die drei Freunde 5 Jahre später mit Mama Ocllo ein gemeinsames Modelabel entwickeln würden, daran hätte zum damaligen Zeitpunkt wohl niemand gedacht!

MIGUEL ALEJANDRO Cueto Sturainer ist als jüngstes Team-Mitglied der Sonnenschein bei Mama Ocllo.

Der Wunsch: Ein Projekt mit Peru

Das Einzige, das unabhängig voneinander für alle drei feststand war der Wunsch, früher oder später ein Projekt mit Peru zu starten. Martina dachte zunächst an ein Doktorat mit Schwerpunkt peruanische Kolonialgeschichte, Gustavo wollte eine Firma in Peru gründen und Telma plante die Entwicklung einer eigenen Marke für Surfbekleidung aus peruanischen Materialien. Bei einem war man sich schnell einig: Peru verfügt über erstklassige Rohstoffe, den Wunsch zu wachsen und sich weiterzuentwickeln! Auch wir wollten wachsen und uns kontinuierlich weiterentwickeln . . .

Nun galt es nur noch etwas zu finden, das unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht wurde und unser Know How verband. Telmas Kenntnisse und Erfahrungen im Modedesign, Gustavos praktische Erfahrungen als Ingenieur in der peruanischen Textilbranche und Martinas berufliche Erfahrungen im Außenhandel sowie in der Bio-Branche drängten geradezu in eine Richtung . . .

Geburtsstunde von Mama Ocllo

Unser Konzept war geboren! Unter unserer Eigenmarke Mama Ocllo sollten nachhaltig produzierte, farbenfrohe und mengenmäßig limitierte Kleidungsstücke aus bester Bio Baumwolle und seltenen Naturmaterialien entstehen!

Und die Frage, warum ausgerechnet Bekleidung für Babys, lässt sich ganz einfach damit beantworten, dass Babys Teil unserer ganz persönlichen Lebensphase sind. Und was wünschen sich liebende Eltern mehr, als ihren Babys das Beste vom Besten bieten zu können. Pima Baumwolle in Bio-Qualität ist Luxus für Babys Haut und eine wertvolle Einnahmequelle für die Biobauern in Peru. Wir haben Wege gefunden, diesen Luxus nach Deutschland zu bringen, um auch eure Babys glücklich zu machen.

… und dann ganz plötzlich 4 Freunde, 4 Kulturen, 1 Kind und noch mehr Visionen

Seit Mai 2015 zählt Magdalena zum Team, die mit ihrem Talent, ihren Visionen und ihrer Lebensfreude unser Projekt Mama Ocllo noch schöner und bunter werden lässt.

MAGDALENA Melonek, gebürtige Polin, Studentin eines Münchner Elitestudiengangs, Veganerin und Verfechterin eines grünen Lifestyles, lebt aktuell zwischen Polen, München und Santo Domingo (Dominikanische Republik). Magdalena unterstützt uns tatkräftig im Marketing und im Grafikdesign. Parallel arbeitet sie an ihrer Bachelorarbeit, die zwar mit Mama Ocllo zu tun hat, deren Inhalte wir aus Forschungsgründen jedoch aktuell noch nicht wissen dürfen ;). In der jungen, hoch motivierten Studentin haben wir einen Schatz gefunden, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

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