Ein Produkt auf Umwegen | Die globale Wertschöpfung

Die Wertschöpfungskette vieler Produkte ist lange. Angefangen von dem Anbau von Rohstoffen, über die Ernte, Weiterverarbeitung und Produktveredelung bis hin zum Transport des Produktes zum Bestimmungsort. Mit jedem Schritt gewinnt das Produkt an Wert und wird damit wertvoller für den Markt.

Aus Kostengründen reist ein halbfertiges Produkt oftmals tausende von Kilometer, überschreitet Grenzen, um nicht selten im Anschluss einer langen Reise zu günstigen Preisen in den Verkaufsregalen seines Ursprungslandes zu enden. Die Globalisierung macht es möglich, dass trotz weltweit verteilter Produktionsstätten der Preis für das Endprodukt häufig niedriger ist, als wenn die gesamte Wertschöpfungskette sich auf ein einziges Land konzentriert.

Unser Ansatz: Wertschöpfung ohne unnötige Umwege

Wir unterstützen diese Praxis nicht, denn wir glauben dass die Gleichung Gute Produktqualität = Gute Lebensqualität (aller am Produktionsprozess Beteiligten) im Niedrigpreissektor nicht aufgeht. Selbst bei bio-zertifizierten Produkten, die kein eindeutiges Ursprungsland aufzeigen können und für wenige Euro auf den Markt treten, ist für uns Skepsis geboten.

Daher haben wir uns ganz bewusst für EIN Herstellungsland unserer Bio Babybekleidung entschieden. In Peru ist unsere erstklassige Pima– und Tangüis Baumwolle beheimatet, man blickt auf eine uralte Tradition der Baumwollverarbeitung zurück, man verfügt über das Know How und die notwendigen Produktionsanlagen. Da wäre es doch schade, nur die Rohstoffe, die wenig Gewinn für die Lieferanten bringen, einzukaufen und für die Produktion ein Billigland zu suchen, oder?

Den langen Transportweg können auch wir nicht umgehen. Denn wie könnten wir dem Anspruch gerecht werden, einen Mehrwert in Peru zu schaffen und das bei möglichst kurzen Transportwegen?