Noch wenige Wochen, dann sind wir zu dritt. Schön langsam wird es höchste Zeit: die Vorbereitung auf Babys Ankunft läuft. Was Baby neben Kleidung so alles braucht, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Die richtige Pflege fürs Baby

Vergangene Woche besuchte ich voller Elan und Kaufdrang unseren Drogeriemarkt um die Ecke und machte mich auf die Suche nach Babyprodukten, die auf keinen Fall fehlen dürfen. Mehrere Male umkreiste ich die Kaufhausregale und versuchte mir einen Überblick über das vorhandene Angebot zu verschaffen. Doch umso länger ich so meine Runden drehte desto verwirrter wurde ich. Bis ich mich letztlich komplett überfordert lediglich mit einem Fieberthermometer auf den Heimweg machte. Zig Cremes, Öle, Tücher, Windelmarken . . . Brauchen wir wirklich so viele Produkte für unser Baby, das doch monatelang gut ohne all das lebte und sich dennoch prächtig entwickelte?

Ratsuchend wandte ich mich an unsere Hebamme, um von ihr zu hören, was ein neuer Erdenbewohner nun tatsächlich benötige. Ihre Antwort war ganz einfach und nahm mir zugleich eine große Last von den Schultern: „Eigentlich fast gar nichts. Neugeborene brauchen weder Cremes noch Öle, auch keinen Puder. Für den Anfang reichen Einmalwaschlappen, Windeln und Wasser. Auf die ganzen Kosmetikprodukte kann man gut verzichten, brauchte man früher auch nicht und schließlich soll sich Babys Haut nicht schon so früh an Pflegeprodukte gewöhnen. Oftmals sind diese sogar für spätere Hautprobleme verantwortlich.“ Entspannt machte ich mich also erneut auf den Weg zum Laden und kaufen ein Paket Einmalwaschlappen sowie einen weichen Waschhandschuh.

Die Frage nach einer guten Windel

Plastik braucht durchschnittlich 400 Jahre bis es sich zersetzt und ist daher ein enormer Ballast für unseren Planeten. Und Plastik auf Babys Haut führt häufig zu Hitzebläschen oder ähnlich unangenehmen Hautirritationen. Denn der Kunststoff lässt die zarte Haut nicht atmen und hat vermehrtes Schwitzen zur Folge. Pampers als Rund-um-die-Uhr-Windel scheint uns daher nicht die beste Alternative zu sein.

Schon besser gefällt uns die Idee von Stoffwindeln. Anfangs sträubten wir uns dagegen, weil wir uns darunter allein farblose Stofftücher mit wenig attraktiven Wollhosen vorstellten, die zum einen nicht schön fürs Auge sind und zum anderen eine Menge Arbeit verursachen. Damals wussten wir noch nicht, welch schöne und zudem praktische Stoffwindeln es tatsächlich auf dem Markt gibt. Marken wie TotsBots, Blueberry und Pop-In haben farbenfrohe All-in-One Windeln und alternativ witzige Windelüberhosen im Sortiment. Man kann sich entweder für verschiedene Größen entscheiden, die jeweils dem Alter des Babys entsprechen oder aber man kauft mitwachsende Windeln, die über die gesamte Windelzeit verwendet werden können.

Wir sind begeistert, denn selbst wenn man die Waschmaschine etwas öfter laufen lassen muss, so bieten Stoffwindeln immer noch eine umweltfreundlichere und auf lange Sicht auch kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Kunststoffwindeln. Bleibt die Frage nach der richtigen Stoffwindel! Denn nicht jede Windel ist gleich gut verarbeitet, hält auch nachts dicht und ist gleich einfach in der Anwendung. Gespannt warten wir auf Franziska Langes Artikel in ihrem Blog Paulchens kleine Welt über ihre ersten Erfahrungen mit der Marke TotsBots. Auch Popolini wird soeben im Freundeskreis getestet. Wir freuen uns schon auf die Feedbacks und hoffen, dass uns dadurch die Entscheidung für die richtige Stoffwindel leichter fällt.

Gute und gesunde Babykleidung

Da ich darüber habe bereits an anderer Stelle geschrieben habe (Zum Artikel), soll das Thema Babybekleidung hier nur kurz angeschnitten werden. Doch man kann nicht zu oft betonen, wie wichtig gesunde hautfreundliche Stoffe für Babys hypersensible Haut sind. Wie Windeln sind auch Bodys und Strampler in direktem Kontakt mit Babys Haut. Neben Mama und Papas schützenden Armen ist also auch die Kleidung entscheidend für Babys Wohlbefinden.

Die Haut als unser sensibelstes Organ hat bei Neugeborenen die notwendigen Abwehrmechanismen noch nicht entwickelt und reagiert daher umso schneller auf äußere Einflüsse wie Schadstoffrückstände und verunreinigte Luft.

Manche Babys reagieren von Anfang an auf hautschädliche Stoffe, andere entwickeln Allergien und Hautausschläge erst nach 3-4 Monaten, wieder andere scheinen immun zu sein. Wir werden bei unserem Baby noch herausfinden müssen, was ihm gut tut. Allerdings wollen wir, wie alle Eltern, nur das Beste für unseren Nachwuchs. Deshalb haben wir uns für WENIGER IST MEHR entschieden. Wenig, dafür hochwertige und gesunde Babykleidung anstatt ein Kleiderschrank voll mit kunterbunten Teilchen, die wenig über ihre Herkunft und Schadstoffbelastung verraten.

Richtig, wir sitzen an der Quelle, Kleidung aus Bio-Pimabaumwolle wird natürlich unsere erste Wahl bleiben. Aber einmal abgesehen davon spielt Bio natürlich auch bei zugekauften Kleidungsstücken eine wichtige Rolle. Dann aber bitte 100% Bio und nicht Organic Exchange Blended Ware, die oftmals gerade einmal einen Bio-Anteil von ca. 5% vorweisen kann. Einen guten Kompromiss zu Biotextilien stellen allenfalls noch Second-Hand oder Recyclingprodukte dar, da diese unserer Vorstellung von Nachhaltigkeit und geringer Schadstoffbelastung gerecht werden. Kleidung aus zweiter Hand wurde meist so oft gewaschen, dass alle Gifte heraus geschwemmt wurden. Und wenn es sich dabei um Qualitätsprodukte handelt, dann dürften sich trotz vieler Waschgänge Form und Farbe weitestgehend bewahrt haben.

Muttermilch – Stoffwindel – Bio-Kleidung . . . fehlt nur noch das richtige Bettchen

… und schon sind Babys Grundbedürfnisse gedeckt, naja mal abgesehen von der Liebe, die es von Mama und Papa erfährt!

Babys und auch Mamas brauchen Schlaf, viel Schlaf. Babys um zu wachsen und sich gut zu entwickeln und Mamas, um ihr Energiedepot regelmäßig aufzufüllen und den täglichen Herausforderungen als Mutter gerecht werden zu können. Ob und wie viel Schlaf wir in den nächsten Monaten bekommen werden steht noch in den Sternen. Aber zumindest glauben wir uns für eine Alternative entschieden zu haben, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, ein klein wenig mehr Schlaf zu bekommen, als es bei einem gewöhnlichen Babybettchen der Fall ist.

Unsere Wahl fiel auf die NONOMO Federwiege. Warum? Weil uns das Konzept sowie die Qualität überzeugt und die Verkaufsargumentation logisch nachvollziehbar ist. Die Federwiege, ähnlich wie bei Naturvölkern eine schlichte Hängematte, passt sich dem kleinen Körper optimal an, ist rückenschonend und schützt das Baby vor einem Zuviel an äußeren Einflüssen. Auf eine gewisse Weise imitiert sie die Enge und den begrenzten Blickwinkel der Gebärmutter und das sanfte Schaukeln der Federwiege dürfte einem Baby ein vertrautes Gefühl sein, das es bereits im Bauch der Mama in den Schlaf gewippt hat. Einen weiteren Vorteil sahen und sehen wir darin, dass die Federwiege an verschiedenen Stellen aufgehängt werden kann und sich sogar als Urlaubsbettchen eignet. Es handelt sich beim NONOMO also um ein gesundes Qualitätsprodukt, das praktisch ist, uns eine gewisse Flexibilität bietet und platzsparend gerade auf engen Raum ist. Und wenn sich unser Baby trotz Pucksack und NONOMO einsam fühlt und sich nach Wärme sehnt, dann ist zwischen Mama und Papa schließlich auch noch ein Plätzchen frei.

Bis auf das noch ungelöste Windelthema können wir uns nun etwas entspannen und die Vorfreude auf unser Baby in vollen Zügen genießen.

Wenn ihr zwischenzeitlich noch den einen oder anderen Insidertipp für uns habt, wie wir Babys erste Tage so angenehm wie möglich gestalten können, nur her damit!

 

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