Ja es funktioniert! Die bald 4-fache Mutter Franziska Lange zeigt, wie sich Kinder, Mann, Familienblog und Arbeit miteinander vereinbaren lassen. Ich beobachte Franziska schon lange und bewundere sie nicht nur als Mensch sondern auch als Working Mom. Lest warum!

Herausforderung Working Mom

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht leicht ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Als ergeizige junge Mama möchte man sowohl beruflich als auch privat immer 100% geben. Schnell merkt man aber, dass dies nicht möglich ist und einem schon mal die Luft ausgeht. Um dennoch allen Bereichen bestmöglich gerecht zu werden ist eine Menge Organisationstalent gefragt und oftmals auch die Bereitschaft, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.

Im Folgenden möchte ich euch Franziska Lange vorstellen. Franziska wird bald zum vierten Mal Mutter, ist eine fleißige Bloggerin und Nähkünstlerin. Viele kennen sie als Autorin des schönen Familienblog „Paulchens kleine Welt„. Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das mit 3 bzw. 4 Kindern? Franziska verrät uns ihr Geheimrezept.

Franziska, du wirst bald zum vierten Mal Mutter, bist eine erfolgreiche Bloggerin und verkaufst unter deinem eigenen Näh-Label Bimbaumzwerge Kleidung und Accessoires für Babys und Kinder. Magst du uns ein wenig von den Herausforderungen deines Alltags erzählen?

Die größte Herausforderung besteht darin, alles unter einen Hut zu bekommen. Mit Kindern kann man nicht alles planen und der Alltag birgt viele Überraschungen. Aber genau diese Abwechslung liebe ich. Kein Tag ist wie der andere und sehr oft muss improvisiert werden.

Trotzdem ist es wichtig, dass man gut organisiert ist. Ohne Familienplaner würde ich hilflos im Terminchaos versinken.

Am Schwierigsten finde ich es, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Buch lesen, Lego-Häuser bauen und zum tausendsten Mal „Let it go“ singen und das im Idealfall alles zeitgleich. Da stoße ich ziemlich schnell an meine Grenzen. Aber auch da ist Organisation alles und so versuche ich regelmäßig besondere Situationen zu schaffen, in denen ich mich ausschließlich und ganz bewusst mit einem Kind beschäftige.

Neben deiner Rolle als Mama bist du begeisterte Bloggerin. Über deinen kunterbunten Blog „Paulchens kleine Welt“ lässt du eine große Leserschaft an deinem Familienleben teilnehmen. Und auch alle Social Media Liebhaber dürfen sich regelmäßig über niedliche Fotos von Paul, Katharina und deiner kleinen Marlene freuen. Welche Bedeutung hat es für dich, anderen Müttern und Vätern Einblick in deinen Alltag zu gewähren?

Ich möchte anderen Eltern zeigen, wie schön das Leben als kleine Großfamilie ist, auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich habe mit den Jahren gelernt, dass man nicht perfekt sein muss, sondern es einzig darauf ankommt, dass man für seine Kinder da ist und ihnen das gibt, was sie wirklich brauchen. Liebe, Geborgenheit und vor allem Zeit, sich frei entwickeln zu können.

Die Wäsche läuft nicht weg, die Zeit, die man miteinander hat allerdings schon und dessen sollten wir uns bewusst sein. Das ist es, was ich an andere Familien vermitteln möchte.

Ich würde mich freuen, wenn sich mehr Eltern ehrlich eingestehen würden, wie es wirklich mit Kindern ist. Zum Leben mit Kindern gehört nicht nur Lachen und heiterer Sonnenschein, sondern genauso Schlafmangel und hin und wieder eine kleine Kekskrümelspur, die durch das Wohnzimmer führt.

Neben deiner Rolle als Mutter einer „kleinen Großfamilie“, wie du so schön sagst, bist du eine talentierte und leidenschaftliche Näherin. Nicht selten muss ich über deine Fotos von Stoffbergen staunen, die über Nacht in zuckersüße Shirts, Hosen und Mützchen verwandelt werden. Wie schaffst du das zeitlich nur alles? Hat dein Tag möglicherweise mehr als 24 Stunden? Sei doch so lieb und verrate uns dein Geheimrezept.

Leider hat mein Tag auch nur 24 Stunden und ich muss gestehen, dass es nach außen oft einfacher aussieht, als es tatsächlich ist. Würde ich keine Nachtschichten einlegen, wäre der Traum von der Selbständigkeit nicht umsetzbar, denn tagsüber mit drei Kindern zu arbeiten, das ist nahezu unmöglich.

Mein Geheimtipp ist übrigens ganz einfach: Mittagschlaf. Beginnt unsere jüngste Tochter sich die Augen zu reiben, ist das für mich der richtige Zeitpunkt, um ebenfalls eine kleine Pause einzulegen. Gemeinsam legen wir uns hin und genießen eine Stunde Ruhe vom Alltag. Ohne Mittagsschlaf würde ich gewiss keine Nachtschichten durchhalten.

Wichtig ist außerdem, dass man sich als Mutter kleine Auszeiten zugesteht. Sei es der Mittagsschlaf, ein abendliches Entspannungsbad und dazu eine warme Tasse mit Tee, oder ein Kinobesuch mit Freunden.

Viele Frauen stellen sich immer und immer wieder die Frage, wie sich Familie und Arbeit nur am besten vereinbaren ließen. Einige meinen sich zwischen beidem entscheiden zu müssen; ein Grund dafür, dass es Deutschland an Kindern mangelt. Andere wiederum riskieren einen Versuch und merken schnell, dass sie damit an eine Belastungsgrenze stoßen. Und manche scheinen immer wieder neue Wege der Vereinbarkeit zu finden, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Was würdest du sagen, welche Voraussetzungen sollte man mitbringen, um die Herausforderung einer Working Mom mit Bravour zu meistern?

Flexibilität. Denn nur wenn man sich auf Neues einlassen kann, gelingt der Spagat zwischen dem Muttersein und der Selbständigkeit.

Es gibt Tage, an denen komme ich weder zum Nähen, noch zum Bloggen. An anderen Tagen wird die halbe Nacht durchgearbeitet, um alle Aufgaben zeitnah erledigen zu können.

Flexibilität ist also dein Schlüssel zum Glück, mit dem sich bei dir Familie und berufliche Selbstverwirklichung vereinbaren lassen. Viele sind nun sicherlich neugierig geworden und fragen sich, welche Frau sich eigentlich hinter Franziska Lange verbirgt.

Darum hätte ich zuletzt noch eine kleine Bitte an dich. Stell dich doch einmal vor einen Spiegel und verrate mir, wen du darin siehst. Lass unser Gespräch einen Augenblick auf dich wirken und beschreibe mir bitte in einem Satz die junge Frau im Spiegel.

Ich sehe eine mittlerweile selbstbewusste junge Frau, die erst durch die Kinder gelernt hat, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Mit diesen inspirierenden Schlussworten bedanke ich mich ganz herzlich für dieses schöne Interview und wünsche allen kreativen Müttern unter euch, dass auch ihr den Spagat zwischen Familie und Beruf meistert, ohne euch dabei selbst zu verlieren.

Und wer „Paulchens kleine Welt“ noch nicht kennt, für den gehts HIER entlang.

2 Kommentare zu “Working Mom, Bloggerin und Nähkünstlerin

  1. arbeiten?Das was die macht ist kein arbeit,ich lach mich tod.richtige arbeit hat die doch noch nie gelernt,ausser sich flachlegen und kinder machen lassen.das nähne und bischen verkaufen ist keine wirkliche arbeit,

    1. In unserem Blog freuen wir uns über konstruktive Kritik und wertschätzende Kommentare. All unsere Inhalte werden mit Bedacht gewählt und gut recherchiert. Bei diesem Beitrag handelt es sich um keinen kommerziellen Werbeartikel sondern wir möchten einer Person Tribut zollen, deren Leistung wir als beachtlich empfinden. Das Ausmaß des tatsächlichen täglichen Arbeitspensums von Franziska Lange wird in diesem Beitrag nicht behandelt. Eine objektive Einschätzung ihrer Lebenssituation dürfte daher nur schwerlich möglich sein. Aus diesem Grund bitten wir von abwertenden Bemerkungen dieser Art Abstand zu halten. Vielen Dank für dein Verständnis!

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